Vielseitigkeitssport für Gebrauchshunde = Internationale Prüfungsordnung (IPO)

Die VPG-Ausbildung stellt für Hundeführer und Hund eine anspruchsvolle und umfangreiche Ausbildung dar.

Sie besteht aus mehreren Übungsbereichen wie: Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst.

Voraussetzung für eine VPG Prüfung ist eine abgelegte Begleithundeprüfung.

Des Weiteren muss der Hund für diese Arbeit geeignet sein und das notwenige Potenzial mitbringen, nicht jeder Hund kann im VPG Bereich geführt werden.

In der Fährtenarbeit ist eine ruhige, sichere und konzentrierte Sucharbeit erforderlich, in der Unterordnung sind schnelle, freudige und korrekte Übungen gefordert.
Im Schutzdienst soll sich der Hund drangvoll, lenkbar und führig zeigen, volle Griffe setzen und ein sauberes Ablassen auf Kommando beherrschen.

Die Fährte
Eine Fährte entsteht durch Tritte von Menschen oder Tieren.
Fährtengeruch entsteht aus dem hinterlassenen Geruchskomplex des Fährtenlegers und den Gerüchen des beschädigten Bodens und Pflanzenbewuchses (Individualgeruch und Grundwitterung).
Durch die Ausnützung verschiedener Triebe erreichen wir, dass der Hund eine bestimmte Fährte verfolgt.
Der Hund sollte auf das Hörzeichen “Such” eine Fährte von Anfang bis Ende mit tiefer Nase bereitwillig, geziel, konzentriert, ruhig und sicher ausarbeiten. Dabei hat er eine Anzahl von ausgelegten Gegenständen korrekt anzuzeigen und zu verweisen.

Die Unterordnung
Die Unterordnung setzt sich je nach Prüfungsstufe aus verschiedenen Gehorsamsteilen zusammen.
Der Hund soll freudig, schnell und korrekt mit dem Hundeführer arbeiten. Hier wird Lernvermögen und Konzentration gefordert.

Der Schutzdienst
Ein richtig eingeübter Schutzdienst stellt ein schönes, anspruchsvolles Prüfungsfach dar.
Hier werden die natürlichen Triebe des Hundes gefördert und in die richtigen Bahnen gelenkt.
Der Hundeführer lernt, seinen Hund in verschiedenen Situationen unter Kontrolle zu halten.
Der Gehorsam des Hundes spielt eine wichtige Rolle im Schutzhundesport.
Beuteziel des Hundes im Schutzdienst ist nicht der Mensch, sondern der Beisarm, welchen er als Belohnung für einen guten Schutzdienst vom Platz tragen darf.